Interview

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Franz Sales, du bist vielfach begabt: Du schreibst Romane, Gedichte und Geschichten und außerdem zeichnest du auch noch. Wie machst du das, dass dir immer wieder etwas einfällt?

Zeichnen und Schreiben ergänzen sich wunderbar. Wenn mir beim Schreiben einmal nichts einfällt, beginne ich einfach zu kritzeln. Ich zeichne sogar beim Telefonieren. Da entstehen die wunderlichsten Skizzen. Und wenn ich vom Zeichnen vorerst genug habe, weil ich zum Beispiel gerade ein Buch illustriert habe, freu ich mich schon wieder auf das Schreiben.
Erfindest du die Figuren in deinen Büchern oder begegnen sie dir?

Beides. Aber ich denke, auch die erfundenen Figuren haben immer etwas von denen, die mir begegnet sind.

Wie ist Bücher schreiben für dich? Schön oder anstrengend?

Es ist einfach schön, wenn du siehst, wie etwas entsteht, etwas, das „Bestand“ hat, etwas, das dich vielleicht überlebt. Bücher haben ja kein Ablaufdatum. Und wenn du merkst, da ist dir etwas gelungen – das trifft leider nicht immer zu –, dann ist es wahrscheinlich dasselbe schöne Gefühl, das sich bei einem Töpfer einstellt, der eine schöne Vase geformt hat, beim Maler, der mit seinem neuen Bild zufrieden ist, oder beim Musiker, der ein Lied komponiert hat. Es ist ein Glücksgefühl, das vermutlich jeder kreative Mensch kennt.
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